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Migration in Luxemburg / Caroline Comes & Cédric Hess

30.06.2010

Im Oktober unternahmen wir unter der Leitung des Instituts für Architekturtheorie Innsbruck eine Exkursion nach Luxemburg um einen besseren Überblick vom Ländchen zu bekommen. Dabei haben wir uns vor allem mit den Städten Larochette und Dudelange beschäftigt. In diesen beiden Städten wollen wir die räumliche Auswirkung von Immigranten demonstrieren. Dudelange und Larochette hatten vor allem während der Industrialisierung einen extremen Zuwachs an Immigranten.

Heute hat Luxemburg einen Ausländeranteil von ca. 46 % welcher auch noch in den nächsten Jahren ansteigen wird. 80% der Beschäftigten arbeiten im Dienstleistungssektor und die luxemburgische Bevölkerung kann diese Arbeitsstellen längst nicht mehr decken. Dies führt zu einem sehr hohen Zustrom von Pendlern und Menschen die sich dauerhaft in Luxemburg nieder lassen.

Das Grossherzogtum Luxemburg ist erst im 19 Jahrhundert entstanden und war zuvor immer unter der Herrschaft verschiedener europäischen Grossmächte. Vielleicht ist dies auch ein Grund warum Luxemburg schon immer von Völkerbewegungen gezeichnet war. Luxemburg und seine Umgebung zählte vor der Industrialisierung zum Armenviertel Europas und es kam zu einer enormen Abwanderung, erst Mitte des 19. Jhdt wurde das Grossherzogtum Zeuge steigenden Wohlstandes.

Um die gegenwärtige Situation besser zu verstehen wollen wir auch einen Einblick in die luxemburgische Migrationsgeschiche und die Entstehung Luxemburgs geben.

Larochette und Dudelange sind unsere Forschungsfelder, in denen wir die Entwicklung und den Einfluss der Immigration bildlich und räumlich vermitteln wollen.

In einem letzten Teil finden Sie ein Interview mit einem griechischen Immigranten, welcher in Luxemburg Karriere gemacht hat.

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