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The Future Language of Architecture / Marvin Gambel

1.07.2012

Trotz vieler neuen Entwicklungen und Möglichkeiten zu Kommunizieren hat sich an der Art, wie wir Informationen austauschen nicht viel geändert. Die Information wird immer noch in verschiedenen gesprochenen Sprachen übermittelt. Lediglich die Technik der Übertragung hat sich geändert.
Gerade wenn es um kollektive Prozesse geht, also z.B. das Führen einer Konversation im Internet, muss man sich auf eine gemeinsame Sprache festlegen. Wer diese nicht versteht ist von vornherein ausgeschlossen obwohl er vielleicht einen wichtigen Beitrag leisten könnte. Gerade wenn es um technische, also auf Systemen basierende Themen geht, ist eine gesprochene oder geschriebene Sprache nicht immer notwendig. Vielmehr scheint hier der Ruf nach einer universellen und offenen Sprache zu bestehen. Das nahe liegendste hierbei schein eine visuell basierte Sprache zu sein. Kaum ein Sinnesorgan kann mehr Informationen gleichzeitig aufnehmen als das Auge. Während das Aufnehmen und verstehen durch bloßes Betrachten geschehen kann bedarf es für das Ausdrücken von Inhalten etwas mehr.
Hier kommt ein wichtiges Kriterium ins Spiel; die Handlung. Ähnlich wie im performativen Theater bietet die Handlung eine Ausdrucksmöglichkeit, die zwar durch geschriebene oder gesprochene Sprache ergänzt werden kann, aber auch ohne sie auskommen würde. Gleichzeitig entsteht so die Möglichkeit einer direkten Interaktion mit dem Kollektiv und einem sofortigen Feedback. Die folgenden Texte sollen auf das Hauptthema „Eine neue Sprache“ hinführen. Es werden bereits Probleme und Lösungen vorgeschlagen, die im letzten Text eine Zusammenfassung finden.

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