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Stadt als Spielplatz / Naemi Hencke & Jasmin Younesinia

30.01.2013

Das Thema der Bachelorarbeiten 2012/13 in Architekturtheorie beschäftigt sich mit den verschiedenen Ausprägungen des Sports in Innsbruck.

„In ‚Survival of the Fittest’ geht es vor allem um die Frage, wie man Sport als kulturelles Phänomen deuten und interpretieren kann. Dazu werden wir im Wintersemester zuerst einer Reihe von literarischen und philosophischen Texten lesen sowie Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern analysieren, die sich mit Sport auseinander setzen, bevor wir uns mit architektonischen, städtebaulichen, landschaftlichen und künstlerischen Äußerungen in Tirol beschäftigen. Auch Kunst, Mode und Design werden miteinbezogen.
‚Survival of the Fittest’ ist ein Teil eines Austauschprojektes, wobei sich der Arbeitsbereich Architekturtheorie gemeinsam mit den Architekturschulen RMIT und Monash University mit Innsbruck und Melbourne als Sportstädte auseinandersetzt. Sowohl Melbourne als auch Innsbruck und Tirol werden vom Sport geprägt, wirtschaftlich, räumlich und bezüglich ihrer kulturellen Identität. 2013 sollen die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes im neuen ‚Design Hub’ von RMIT in Melbourne ausgestellt werden.”
Im Rahmen dieses Seminars haben wir uns mit den Büchern “Homo Ludens” von Johan Huizinga und “The Body and Social Theorie” von Chris Shilling beschäftigt, um einen Zugang zum Thema zu bekommen.
Bei “Homo Ludens” handelt es sich um ein kulturphilosophisches Werk, in dem der Spielcharakter im Sport untersucht wird.
In “The Body and Social Theorie” wird Sport in der Soziologie des Körpers zum Thema gemacht.
Der erste Teil der Arbeit gibt einen Einblick in diese zwei Bücher. Inbesondere hat “Homo Ludens” die weitere Arbeit beeinflusst.
Im zweiten Teil wird in Form von Interviews mit wichtigen Akteuren für Innsbruck eine These zum öffentlichen Raum entwickelt.
Der Sportbegriff wird hier als Spielbegriff aufgefasst. Dabei stehen im Fokus Sportarten, die diesen Charakter aufweisen. Der urbane Raum ist das Spielfeld.

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