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WO/MAN_ tranFORMS / Christine Gasser & Nina Rattensprenger

5.07.2016

Die Generation nach dem zweiten Weltkrieg erlebte einen gesellschaftlichen Umschwung. Im Zuge dessen veränderte sich der Blick auf den Körper und der Umgang mit ihm. Dies wurde auch ein Thema für die Wiener Avantgarde und zu einem Hauptmerkmal ihrer Arbeit, vor allem im Aktionismus. Im Besonderen der weibliche Körper taucht immer wieder in der Österreichischen Avantgarde der 1960er und 1970er Jahre auf. Er war ein Objekt der Kunst, er wurde zur Leinwand und zum Objekt der Analyse. Die Wiener Aktionisten wie Otto Muehl oder Günther Brus versuchten in ihren Aktionen sich mit der natürlichen Veränderung des weiblichen Körpers auseinanderzusetzen, wie der Geburt beispielsweise. (Mumok 2015, S. 2) Wir wollen in nun untersuchen welchen Stellenwert vor allem der weibliche Körper hatte und wie sich die Sichtweise auf ihn gewandelt hat.

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