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Alles ist Architektur II

In diesem Studio setzt sich Architekturtheorie.eu mit der Art und Weise auseinander, wie der Körper in der Österreichischen Avantgarde der sechziger und siebziger Jahre thematisiert wurde. Wir werden diese Periode vor dem Hintergrund unserer heutigen Perspektive analysieren. Wie bereits um die vorige Jahrhundertwende, verwandelte sich das nach dem Zweiten Weltkrieg isolierte und rückständige Wien in den Sechzigern und Siebzigern ein weiteres Mal in eine Art Labor – „a little world in which the big one holds its tryouts“ (Carl Schorske).
Bevor es aber um eine Vertiefung in die Eigenheiten der Österreichischen Avantgarde – möglicherweise die letzte Avantgarde überhaupt – geht, werden zuerst die Methoden beleuchtet, welche es ermöglichen, diese Phänomene aus posthumanistischer Sicht und quasi als Labor für den PostHumanismus, „a little world in which the big one holds its tryouts“, neu zu interpretieren.

Architektonische Spuren der 68er / Natalie Hofbauer & Bettina Siegele

Wien in Zeiten der 1960er und 1970er Jahre ist geprägt von jungen Künstlern und Künstlerinnen, Aktionisten und Aktionistinnen und revolutionären Jungarchitekten und Jungarchitektinnen. Es ist die Zeit der sogenannten Wiener Avantgarde, zu der sich zahlreiche bekannte Aktionskünstler und -künstlerinnen und Mitglieder der Wiener Gruppe zählen. Nicht nur in Österreich, Wien, ist dies eine kulturell spannende […]

Architektur im Wunderland / Melissa Florescu & Tobias Maria Stenico

Dieses Buch beschäftigt sich mit der Wiener Avantgarde der 1960er und 1970er Jahre. Die aufregende Zeit in der Kunst und Architektur wird mit Hilfe eines Werkes von Lewis Carroll – nämlich Alice im Wunderland – erkundet. Ausgehend von der verrückten Geschichte, welche die kleine Alice erlebt, werden Verknüpfungen zu bestimmten Themen, wie auch Künstlern, Architekten […]

Mobile Architektur. Der Wunsch einer neuen Lebensweise / Madina Cherchesova & Anaïs Sanchez de la Hoz

Die Avantgarde in Österreich, die 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts – eine Zeit voller künstlerischer und architektonischer Bewegungen, eine Zeit des radikalen Umschwungs und Fortschritts. Vor allem die Thematisierung und Verwirklichung neuer Lebensstile und Lebensweisen spielten in den Kunstwerken und Architekturen der avantgardistischen Künstler und Künstlerinnen, Architekten und Architektinnen, eine wichtige Rolle. Man […]

The Female Extension / Sophia Frank & Lisa Öttl

Innerhalb des Wintersemesters 2015/16 beschäftigen wir uns mit dem Überthema: Alles ist Architektur: Der Körper in der österreichischen Avantgarde der Sechziger und Siebziger Jahre. Ursprünglich stammt der Begriff Avantgarde aus der französischen Militärssprache und bezeichnet den Truppenteil, der als Erster innerhalb eines Angriffes vorrückt. Übertragen gesehen, werden unter Avantgarde meist politische und künstlerische Bewegungen des […]

12 of Avantgarde / Magdalena Beirer & Viviane Brix

Österreichische Architektinnen und Architekten und Künstlerinnen und Künstler der 60er und 70er Jahre kreierten Installationen, Aktionen und Werke, die den Körper in den Mittelpunkt stellen. Sinne wurden durch verschiedene Reize stimuliert. Die Wahrnehmung wurde manipuliert und erweitert. Nun stellt sich die Frage, wodurch welche Sinne angeregt wurden und die Wahrnehmung ausgedehnt werden konnte. Es wird […]

Readings / Studio „Alles ist Architektur“

Der Körper ist spätestens seit Vitruv eine wichtige Referenz in der Architektur. Der idealisierte Vitruvianische Mann, eingeschrieben in einem Quadrat und einen Kreis, wurde zum Symbol des Humanismus. Als solches inspirierte er unterschiedliche Darstellungsmethoden und Proportionslehren. Genau deswegen wurde diese Referenz in den letzten Jahrzehnten von vielen Seiten kritisiert. PhilosophInnen, FeministInnen, SoziologInnen, ÖkologInnen und nicht […]